Über uns

Was möchte die Solidarökonomische Initiative e.V.?

Die Solidarökonomische Initiative e.V. ist 2013 aus der Occupy-Bewegung Dortmund hervorgegangen. Aus einem zunächst regelmäßig veranstalteten „Gib-und-Nimm Tisch“ in der Dortmunder Innenstadt wurde 2014 schließlich der Dortmunder Umsonstladen entwickelt und bis Anfang 2020 einmal monatlich im „Nordpol“, einem selbstverwalteten Projekt auf der Münsterstraße, geöffnet. Parallel wurden zudem weitere Aktionen wie bspw. ein Upcycling-Workshop beim Trash-up Festival im Depot durchgeführt und weitere Projekte geplant.

Aufforderung zur Konsumverweigerung
Kaufen Sie heute nix!

Im Jahr 2015 wurde die „Solidarökonomische Initiative e.V.“ mit der Zielsetzung gegründet, die Gedanken des nachhaltigen und solidarischen Wirtschaftens in Dortmund weiter voranzubringen und bekanntzumachen. Im Rahmen einer Förderung durch das Projekt „nordwärts“ gelang es im Jahr 2020, am Nordmarkt eigene Räume anzumieten. Infolge der Coronapandemie gestaltete sich die Renovierung und der Umzug allerdings komplizierter als gedacht. Zudem konnte nicht in üblicher Weise auf öffentliche Unterstützung zurückgegriffen werden. Dennoch konnten die Räumlichkeiten eingerichtet werden, so dass nun neben einem Solidarökonomischen Ladenlokal und einem offenen Bereich zum Verweilen auch eine Upcyling- und Repairwerkstatt zur Verfügung stehen. Platz für Veranstaltungen ist ebenfalls da. Selbstverständlich haben wir uns die ersten Monate mit unseren neuen Räumen anders vorgestellt, denn eine Eröffnung der Räumlichkeiten war in der gewünschten Form 2020 nicht möglich.

Anfang 2021 wurde für den Übergang eine Art „frag und hol ab“ ermöglicht, so dass auf spezifische Anfrage hin Sachen aus unserem Ladenlokal zu vereinbarten Terminen abgegeben werden konnten. Interessierte konnten Ihren Bedarf via E-Mail u.a. unter kontakt[a]frida-dortmund.de anmelden. Im Juni ist nun die Öffnung des Ladenlokals möglich. Das Café und die Repairwerkstatt müssen allerdings noch ruhen.

FRIDA – ein neuer Ort mit neuen Möglichkeiten!

Das Bild steht symbolisch für die Möglichkeiten, die sich der Solidarökonomischen Initiative eröffnen
FRIDA bietet Raum für Neues

Die neuen Räumlichkeiten der Solidarökonomischen Initiative e.V. bieten ein Vielfaches mehr an Möglichkeiten. Daher brauchten wir einen neuen Namen: Wir haben uns für FRIDA entschieden. FRIDA ist ein Ort, den es gilt, mit Leben zu füllen. Die Struktur ist da. Es liegt nun an uns allen, etwas daraus zu machen. FRIDA ist ein gemeinschaftlicher Raum, in dem wir respektvoll und solidarisch miteinander umgehen. In dem Solidarökonomie und Nachhaltigkeit gelebt werden. Kreative Ideen Platz und Raum finden. Alte Dingen wieder zum Leben erwachen. Vorträge und Workshops stattfinden.

Uns ist es dabei wichtig, dass jede*r sich verwirklichken kann – egal ob Profi, Nerd oder Laie. Das bedeutet auch, dass hier kein Platz ist für Rassismus, Sexismus, Klassismus, Homophobie, Faschismus, Antisemitismus und Mansplaining sowie sonstige Diskriminierung.

Gegen eine finanzielle Unterstützung (Solidarökonomische Initiative e.V., IBAN DE78430609674127935100 BIC: GENODEM1GLS) unserer Arbeit haben wir selbstverständlich nichts einzuwenden. Wir freuen uns über Spenden in jeder Höhe. Damit wir die Räumlichkeiten längerfristig erhalten können, wäre ein kleiner Dauerauftrag sehr hilfreich.

  • kaufnix: © https://frida-dortmund.de
  • leeresLadenlokal: © https://frida-dortmund.de